Gedenktafeln

Betritt man die Vorhalle der Kirche, so finden wir an der Wand zwei Gedenktafeln. Rechts vom Eingang erinnert ein Relief aus weißem Kunststein, entworfen von Bildhauer Alois Winkler und ausgeführt von Leopold Seeber an Johann Wieser. Er war der erste Obmann des 1887 von Pfarrer Anton Dosser gegründeten Kirchenbauvereins. Überdies war er Schützenhauptmann von Pradl.

 

 

Auf der linken Wand ist eine Bronzetafel aus dem Jahr 1935 angebracht, entworfen vom Pradler Bildhauer Franz Roilo, gegossen von der Firma Grassmayr. Sie ehrt den Jesuitenpater Alois Mathiowitz. Dieser gründete in St. Nikolaus einen Verein, der sich der Innsbrucker Lehrlinge annahm. Ihm gelang es, im Jahre 1900 in der Reichenauer Straße mit dem Bau eines Heimes für die Jugend zu beginnen. Dieses Haus ist das heutige Jugendheim Pradl.

Auch in der Taufkapelle befinden sich drei Gedenktafeln. Die mittlere wurde 1910 für die Wohltäter der neuen Kirche errichtet. Die Steinmetzarbeiten stammen von J. Müller, die Mosaikeinlagen von der Tiroler Glasmalerei, das Marienrelief schuf Alois Winkler. Neben der größten Wohltäterin Witwe Anna Haidacher findet man die Namen Franz Josef I, Franz Ferdinand, Ludwig von Sachsen Coburg und den regierenden Fürsten von Lichtenstein. Einige Wohltäter stammen aus späterer Zeit.


Die Tafeln links und rechts des Wohltäterdenkmals wurden erst später errichtet. Auf der rechten Tafel sind die Namen der Seelsorger von Pradl eingemeißelt, die linke gibt Auskunft über einige wichtige geschichtliche Daten der Pfarre und Kirche.

Lourdesmadonna am Wohltäterdenkmal, Artikel von Siard O. Hörtnagl, Pfarrblatt Nr. 178
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